Die Aufgabe des Beratens oder Therapierens

“ besteht darin, innere Suchprozesse anzustoßen, die den Klienten/Patienten wieder in Kontakt bringen mit seiner ganzen Kreativität und seiner ganzen Vitalität, so dass er wieder über eine größere Selbstgewissheit, über ein umfassenderes Kompetenzbewußtsein verfügen kann – und entsprechend mit einer größeren Eigenverantwortlichkeit und Eigenwirksamkeit handeln mag.“ (Bamberger, 2010)

Warum psychologische Beratung oder gar Therapie?

Sehr häufig stelle ich fest, dass Ratsuchende in meine Praxis bzw. Beratung kommen und ihren Seelenschmerz bereits über Jahre hinweg mit sich tragen.

Beispiel 1: Ein älterer Patient kam zu mir und und hatte bereits über zwei Jahre an der Situation zu leiden. Eine Sitzung und drei Wochen später erklärte er mir, dass ich ihm sehr geholfen habe. Vor mir stand eine Person, die ich in Ihrer Erscheinung fast nicht wieder erkannte.

Beispiel 2: Eine jüngere Person im Alter von 24 Jahren hatte über Jahre hinweg aufgrund einer familiären Beziehung wiederkehrende depressionsähnliche Zustände. Dies, nach der immer wiederkehrenden gleichen Situation. Auch hier erhielt ich nach einer Sprechstunde eine sehr positive Rückmeldung.

Dies sind zwei der erfolgreichsten Eindrücke in meiner Praxis. Beratungen und Therapien können über einen längeren Zeitraum hinweg nötig sein. In den meisten Fällen ist allerdings schon das Aussprechen eine enorme Erleichterung für die betreffende Person.

Die obigen Beispiele wurden selbstverständlich stark verfremdet wiedergegeben.